Dieser First Step war überfällig...
- Kathrin Riepertinger

- 14. Aug.
- 8 Min. Lesezeit
Warum das Finsterportal im August 2026 gerade alles neu sortiert
Über Neubeginn, Loslassen und die Frage, warum sich 2026 gerade so sehr nach „Jetzt wirklich“ anfühlt.
Okay. Dieser First Step war wirklich überfällig.
Ich überlege gefühlt seit Ewigkeiten, einen Blog zu starten.
Nicht, weil ich nichts zu sagen hätte. Eher im Gegenteil. Es gibt so viele Gedanken, astrologische Beobachtungen, Zusammenhänge und persönliche Prozesse, die sich einfach nicht immer in eine Instagram-Caption oder drei Storyslides quetschen lassen.
Und jetzt sind wir hier.
Mitten im Finsterportal im August 2026.
Und wenn es einen Zeitpunkt gab, an dem dieser Blog starten sollte, dann wahrscheinlich genau jetzt.
Denn ich weiß nicht, wie es Euch geht – aber ich merke gerade unglaublich deutlich:
Etwas verändert sich.
Nicht unbedingt mit einem großen Knall. Teilweise viel subtiler.
Dinge, die lange irgendwie funktioniert haben, fühlen sich plötzlich nicht mehr richtig an. Entscheidungen, die ich ewig vor mir hergeschoben habe, werden auf einmal klarer. Ideen, die schon lange irgendwo in mir herumliegen, wollen nicht mehr nur Ideen bleiben.
Und genau das beobachte ich gerade auch in meinem eigenen Business.
Ich sortiere neu.
Ich hinterfrage.
Ich verändere Angebote.
Ich verbinde Dinge miteinander, die sich vorher noch wie einzelne Puzzleteile angefühlt haben.
Astrologie. Coaching. Yoga. Embodiment. Strategie.
Und plötzlich ergibt daraus immer mehr ein Gesamtbild.
Ein neues Coaching-Format ist entstanden. Meine Arbeit bekommt eine klarere Richtung. Und während ich mich damit beschäftige, was ich eigentlich wirklich nach außen bringen möchte, merke ich:
Ich baue gerade nicht einfach nur mein Business um. Ich verändere die Art und Weise, wie ich damit sichtbar sein möchte.
Und astrologisch könnte das Timing kaum passender sein.
Was ist das Finsterportal überhaupt?
Wenn ich vom Finsterportal spreche, meine ich die intensive Phase rund um die beiden Finsternisse dieses Sommers.
Am 12. August 2026 hatten wir einen Neumond und eine totale Sonnenfinsternis auf etwa 20° Löwe. Am 28. August 2026 folgt ein Vollmond mit partieller Mondfinsternis auf knapp 5° Fische.
Astronomisch entstehen Finsternisse, wenn Sonne, Erde und Mond sich in einer bestimmten Konstellation nahe der Mondknoten befinden. Astrologisch werden diese Phasen traditionell als Zeiten gelesen, in denen Entwicklungen verdichtet werden und Themen deutlicher an die Oberfläche kommen.
Und genau deshalb empfinde ich Eclipse Seasons weniger als:
„Jetzt muss ich unbedingt etwas manifestieren.“
Sondern eher als:
Beobachte. Hör hin. Schau, was sich gerade sowieso bewegt.
Denn Finsternisse haben für mich etwas unglaublich Spannendes: Sie können sichtbar machen, was vorher schon längst da war, aber vielleicht noch keinen Namen hatte.
Und dieses Finsterportal ist besonders
Denn astrologisch wechseln wir gerade tatsächlich zwischen zwei großen Themenfeldern.
Ende Juli, in der Nacht zum 27. Juli 2026, haben die Mondknoten ihre Zeichen gewechselt:
Der Nordknoten steht jetzt im Wassermann, der Südknoten im Löwen.
Damit beginnt eine neue Entwicklungsachse, die uns bis 2028 begleiten wird.
Und jetzt wird es interessant.
Die Sonnenfinsternis am 12. August findet bereits im Löwen statt und gehört damit zu diesem neuen Löwe-Wassermann-Zyklus.
Die Mondfinsternis am 28. August findet dagegen noch einmal in den Fischen statt – also auf der vorherigen Fische-Jungfrau-Achse.
Wir befinden uns astrologisch also tatsächlich in einer Art Zwischenraum.
Das Alte ist noch nicht vollständig abgeschlossen.
Das Neue ist aber schon da.
Und vielleicht fühlt sich genau deshalb gerade so vieles gleichzeitig nach Abschied und Aufbruch an.
Sonnenfinsternis im Löwen: Wo hältst Du Dich noch zurück?
Der Löwe steht astrologisch für etwas, das sehr viel tiefer geht als „Selbstdarstellung“.
Es geht um Ausdruck.
Kreativität.
Lebendigkeit.
Mut.
Darum, etwas von Dir in die Welt zu bringen, weil es Deines ist.
Und ja: auch darum, gesehen zu werden.
Die Sonnenfinsternis vom 12. August findet auf etwa 20° Löwe statt. Damit wird diese Löwe-Wassermann-Achse gerade sehr deutlich aktiviert.
Die Frage ist für mich deshalb nicht nur:
Was willst Du neu beginnen?
Sondern:
Wo weißt Du eigentlich schon längst, dass Du größer denken möchtest – traust Dich aber noch nicht, wirklich loszugehen?
Wo machst Du Dich kleiner?
Wo wartest Du auf Erlaubnis?
Wo versuchst Du noch, in eine Rolle zu passen, die längst nicht mehr zu Dir passt?
Und wo ist vielleicht genau jetzt der Punkt gekommen, an dem Du sagen musst:
Okay. Ich gehe jetzt. Auch wenn ich noch nicht jeden einzelnen Schritt kenne.
Wassermann und Löwe: Es geht nicht um Ego oder Community – sondern um beides
Die neue Mondknotenachse finde ich für unsere aktuelle Zeit besonders spannend.
Mit dem Südknoten im Löwen dürfen wir überprüfen, wo wir vielleicht zu sehr an Anerkennung, Bestätigung oder einem bestimmten Bild von uns festhalten.
Der Nordknoten im Wassermann lenkt den Blick stärker auf Zukunft, Netzwerke, Community, neue Denkweisen und die Frage:
Was möchte durch mich entstehen, das größer ist als mein eigenes Ego?
Astrologisch wird dieser neue Zyklus häufig mit Themen wie Individualität versus Kollektiv, Sichtbarkeit versus Zugehörigkeit und persönlichem Ausdruck versus gemeinsamer Vision verbunden.
Und wichtig:
Wassermann bedeutet nicht, dass wir unsere Individualität verlieren sollen.
Im Gegenteil.
Vielleicht geht es darum, so sehr Du selbst zu werden, dass Du nicht mehr permanent beweisen musst, wer Du bist.
Du bringst Deinen ganz eigenen Ausdruck mit und stellst ihn gleichzeitig in etwas Größeres.
Community.
Verbindung.
Innovation.
Zukunft.
Und ich glaube, genau das werden wir in den kommenden Monaten noch sehr stark spüren.
Und dann kommt die Mondfinsternis in den Fischen
Am 28. August folgt die zweite Finsternis dieses Portals: ein Vollmond mit partieller Mondfinsternis auf ungefähr 4°54' Fische.
Und während der Löwe nach Ausdruck fragt, stellen die Fische eine ganz andere Frage:
Was darfst Du aufhören festzuhalten?
Fische sind das letzte Zeichen des Tierkreises.
Hier geht es um Hingabe. Intuition. Vertrauen. Übergänge. Grenzen zwischen dem, was wir kontrollieren können und dem, was sich unserer Kontrolle entzieht.
Die gegenüberliegende Jungfrau möchte verstehen, analysieren, strukturieren, optimieren.
Und genau diese Achse kann uns fragen:
Wo versuchst Du noch, etwas so lange zu analysieren, bis Du endlich absolute Sicherheit hast?
Vielleicht kommt sie nicht.
Vielleicht besteht der nächste Schritt nicht darin, noch mehr herauszufinden.
Vielleicht besteht er darin, Deinem eigenen Empfinden wieder mehr zu vertrauen.
Nicht blind.
Nicht naiv.
Aber auch nicht erst dann, wenn Du einen 47-Punkte-Plan dafür geschrieben hast.
Warum 2026 sowieso nach Neubeginn schreit
Und dieses Finsterportal steht nicht isoliert da.
2026 ist astrologisch insgesamt ein Jahr, in dem enorm viele langfristige Zyklen ihre Zeichen gewechselt haben.
Neptun ist im Januar wieder in den Widder eingetreten.Saturn folgte im Februar.Am 20. Februar trafen Saturn und Neptun direkt am Anfang des Tierkreises im Widder aufeinander.Uranus ist Ende April in die Zwillinge gewechselt.Jupiter bewegt sich seit Ende Juni durch den Löwen.
Allein diese Kombination erzählt bereits unglaublich viel.
Widder sagt: Beginne.
Zwillinge sagen: Denke neu. Kommuniziere neu. Sei neugierig.
Löwe sagt: Zeig Dich. Erschaffe. Lebe.
Und gleichzeitig steht Pluto langfristig im Wassermann und verändert die Themen Macht, Gemeinschaft, Technologie und gesellschaftliche Strukturen auf einer viel größeren Ebene.
Das ist keine leise astrologische Signatur.
2026 fühlt sich deshalb für mich nicht unbedingt nach einem Jahr an, in dem schon alles perfekt fertig sein muss.
Es fühlt sich eher an wie: Das Jahr, in dem wir anfangen müssen.
Auch wenn die endgültige Form erst später entsteht.
Und dann ist da noch die Numerologie
Auch numerologisch trägt 2026 eine spannende Symbolik.
2 + 0 + 2 + 6 = 101 + 0 = 1
2026 gilt in der Numerologie deshalb als Universal Year 1: der Beginn eines neuen neunjährigen Zyklus. Die Eins wird mit Eigenständigkeit, Initiative und Neubeginn verbunden.
Und ich finde diese Parallele wirklich bemerkenswert.
Nicht, weil wir irgendeinem Kalender blind folgen müssen.
Sondern weil sich astrologisch und nummerologisch ein sehr ähnliches Motiv zeigt:
Etwas Neues möchte beginnen.
Und ein Neubeginn fühlt sich eben nicht immer sofort großartig an.
Manchmal fühlt er sich zuerst nach Chaos an.
Nach:
„Das passt irgendwie nicht mehr.“
„Ich weiß noch nicht genau, wo es hingeht.“
„Eigentlich müsste ich da etwas verändern.“
„Ich kann das doch nicht einfach machen.“
Doch.
Vielleicht kannst Du genau das.
Genau deshalb liebe ich Astrologie in solchen Phasen
Und vielleicht ist das einer der größten Gründe, warum Astrologie für mich so wertvoll geworden ist.
Nicht, weil sie mir Entscheidungen abnimmt. Das soll sie gar nicht.
Ich möchte nicht morgens in mein Horoskop schauen und lesen:
„Heute bitte keine wichtigen Entscheidungen treffen.“
Und dann mein Leben danach ausrichten. So funktioniert Astrologie für mich nicht.
Für mich ist sie vielmehr ein Navigationssystem für Zyklen. Sie zeigt mir nicht, was ich tun muss. Aber sie hilft mir, besser zu verstehen, welche Themen gerade überhaupt präsent sind.
Und manchmal macht genau dieses Wissen einen riesigen Unterschied. Denn wenn ich weiß: Okay, hier verändert sich gerade etwas. Dann muss ich nicht automatisch davon ausgehen, dass etwas schiefläuft, nur weil es sich ungewohnt anfühlt.
Ich kann neugierig werden.
Ich kann beobachten.
Ich kann mich fragen: Was möchte sich hier eigentlich entwickeln?
Genau das passiert gerade bei mir
Und vielleicht ist genau deshalb jetzt dieser Blog entstanden.
Weil ich selbst gerade merke, dass ich mich nicht mehr in einzelne Schubladen packen möchte.
Ich bin
Astrologin
Coach
DJ
Yoga
Businessowner
spirituell
... und all das gehört einfach zu mir
Denn am Ende geht es in meiner Arbeit immer wieder um dieselbe Frage:
Wer bist Du wirklich und wie bringst Du das, was in Dir längst angelegt ist, in Dein tatsächliches Leben?
Nicht nur theoretisch.
Nicht nur als Erkenntnis.
Sondern verkörpert.
In Deinen Entscheidungen.
In Deinen Beziehungen.
In Deinem Business.
In Deinen Grenzen.
In der Art, wie Du Dich zeigst.
Und vielleicht musste ich selbst erst durch einige eigene Schleifen gehen, um zu verstehen, dass genau darin der gemeinsame Nenner meiner Arbeit liegt.
Deshalb sortiere ich gerade mein Business neu.
Deshalb entstehen neue Formate.
Deshalb verbinde ich Dinge, die ich früher getrennt voneinander betrachtet habe.
Und deshalb fühlt sich dieser Blog nicht einfach nach einem neuen Marketingkanal an.
Er fühlt sich nach einem First Step an.
Und dieser First Step war überfällig.
Was kannst Du jetzt während des Finsterportals beobachten?
Du musst nicht sofort Dein komplettes Leben umwerfen.
Aber Du kannst genauer hinschauen.
Überleg mal...
Was fühlt sich gerade nicht mehr stimmig an, obwohl es auf dem Papier eigentlich funktionieren müsste?
Welche Entscheidung taucht immer wieder in Deinen Gedanken auf?
Wo möchtest Du längst sichtbarer werden?
Welche Rolle hast Du vielleicht einfach zu lange gespielt?
Welche Verbindung, Gewohnheit oder Vorstellung kostet Dich mehr Energie, als sie Dir gibt?
Was würdest Du beginnen, wenn Du nicht darauf warten würdest, Dich zu 100 Prozent bereit zu fühlen?
Und vielleicht die wichtigste Frage:
Was weißt Du eigentlich schon längst?
Nicht Dein Kopf.
Du.
Vielleicht müssen wir nicht alles sofort verstehen
Ich glaube, das ist das, was ich aus diesem Finsterportal gerade am meisten mitnehme.
Wir wollen so oft wissen, wie etwas ausgeht, bevor wir überhaupt losgehen.
Wir wollen Sicherheit.
Den perfekten Plan.
Die Garantie, dass sich die Entscheidung lohnt.
Aber manche Kapitel funktionieren so nicht.
Manche beginnen einfach mit einem:
„Okay. Ich probiere das jetzt.“
Und vielleicht ist genau das die Energie von 2026... Nicht kopflos losrennen.
Aber auch nicht mehr jahrelang um den nächsten Schritt herumdenken.
Beobachten.
Ausrichten.
Entscheiden.
Und dann gehen.
Ich habe keine Ahnung, wo mich all die Veränderungen, die ich gerade anstoße, am Ende hinführen werden.
Aber zum ersten Mal seit einer ganzen Weile fühlt sich vieles nicht mehr wie einzelne lose Ideen an.
Es beginnt, Sinn zu ergeben.
Und vielleicht ist genau das gerade mein persönliches Finsterportal:
Nicht plötzlich ein komplett neuer Mensch zu werden.
Sondern endlich den Mut zu haben, dem Raum zu geben, was schon länger entstehen wollte.
Also:
Here we go.
Der Blog ist gestartet.
Moonvibes by Kathrin sortiert sich neu.
Neue Ideen dürfen Form bekommen.
Und ich bin selbst ziemlich gespannt, was daraus wird.
Welcome to the next chapter of my Moonvibes Magic.
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